Planung und Transparenz im Transportwesen

Welche Tools verhelfen agilen Unternehmen zu einem Wettbewerbsvorteil in der globalen Herausforderung?

Das Ökosystem Transportmanagement entwickelt sich weiter, um die zunehmend komplexen Herausforderungen der globalen Lieferkette zu bewältigen. 

Die letzten Jahre haben gezeigt, dass die Risiken im Zusammenhang mit Verzögerungen, fehlenden Ressourcen und erhöhten Kosten umso größer sind, je länger die Lieferkette ist. 

Knappheit von Chips, gestörte Abläufe in Häfen, steigende Rohstoffpreise und ein Mangel an Transportunternehmen sind nur einige der sichtbarsten Auswirkungen von Lieferkettenunterbrechnungen. 

Die Krise der globalen Lieferkette

Der Ursprung dieser Krise ist nicht auf eine einzige Ursache zurückzuführen. Wir sprechen nicht nur von globalen Ereignissen wie der Pandemie, dem Krieg in der Ukraine und der Schließung des Hafens von Shanghai aufgrund der neuen Abriegelung, sondern auch von Vorfällen auf lokaler Ebene, wie die sechs tägige Suarezkanalblockade im März 2021. Besonders wegen solcher Ereignisse und der globalen Dimension des heutigen Handels lohnt sich ein Blick darauf welche kritischen Ereignisse welche Auswirkungen auf die gesamte Lieferkette haben können.  

In Erwartung größerer wirtschaftlicher Veränderungen die Lieferkette global statt lokal zu betrachten, besteht die unmittelbare Antwort auf die Probleme der Lieferkette darin, die Unternehmen mit einem System auszustatten, das ihnen einen genaueren Überblick über alles ermöglicht, was mit dem Transport zusammenhängt; von der Sendungsverfolgung über die Dokumentationsverwaltung bis hin zur Unterstützung der Entscheidungsfindung.

Integration von Transport- und Produktionsplanung als unmittelbare Reaktion

Die Integration von Transport- und Produktionsplanung ist der erste Schritt zur Lösung von Lieferkettenproblemen.  

Dies geschieht, indem alle Transport- und Logistikaktivitäten über neue Systeme verwaltet werden. Diese Systeme rationalisieren die Transport- und Logistikaktivitäten und ermöglichen den Unternehmen einen vollständigen und direkten Überblick über die laufenden Aufträge. 

Die Tools ermöglichen es den Unternehmen die von den Spediteuren erbrachten Leistungen in Echtzeit zu verfolgen, den Transport zu planen und die Verteilungszentren zu überwachen. All dies dient dazu zuverlässige Informationen zu erhalten. Im Fokus steht hierbei insbesondere die heutzutage immer unsicher werdende voraussichtliche Ankunftszeit der Waren (ETA), damit die Produktion genau geplant werden kann.

Tracking, maschinelles Lernen und künstliche Intelligenz

Der Einsatz fortschrittlicher Technologien, wie maschinelles Lernen und künstliche Intelligenz, sind von enormer Bedeutung bei der Echtzeit-Verfolgung in Szenarien mit hoher Unsicherheit. Sie sind unverzichtbare Lösungen für alle Entscheidungsträger, um ein effektives und effizientes Lieferkettenmanagement, selbst in äußerst kritischen Situationen, sicherstellen zu können. Moderne Technologien ermöglichen durch die Analyse von Big Data, angefangen beim automatischen Schiffidentifikationssystem (AIS-Übertragung) bis hin zu Hafenüberlastung, Schiffsverhalten, Wetterbedingungen, etc., die Berechnung eines vorausschauenden ETAs. 

Damit können Unternehmen Simulations- und Prognoseszenarien in Echtzeit erstellen.

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Zusätzliche Kosten für Logistik und Marginalität

Teure Energie, der Konflikt in der Ukraine, Nachhaltigkeit, fehlende Spediteure und steigende Rohstoffkosten. All das sind kritische Themen im Zusammenhang mit den Logistikketten von Unternehmen, die zur Verzögerung bei der Auslieferung von Waren führen. Bis heute werden in 90 % der Fälle Aufträge erteilt, die erst Wochen später versandfertig sind.  

Was ist die “einfachste” Lösung, die Unternehmen in solchen Fällen wählen? Oftmals fällt die Entscheidung auf einen alternativen Versandweg wie Luftfracht. Trifft man diese Entscheidung jedoch ohne die Auswirkungen der Lieferverzögerung auf die Produktion selbst zu bewerten, entstehen in der Regel zusätzliche Kosten für das Unternehmen, die sich nicht immer in die festgelegten Pläne einfügen lassen. Dies betrifft die Kosten als auch den Nutzen gleichermaßen.  

Schließlich ist es schwer zu sagen, welche Auswirkungen auf die Produktion zu erwarten sind oder welche Kunden bzw. Märkte tatsächlich betroffen sind. Essentiell ist daher der schnelle Überblick über das Kosten-Nutzen-Verhältnis und zwar bevor eine Entscheidung getroffen wird. sedApta unterstützt Unternehmen in dieser Phase durch den Einsatz des Control Towers. Das Tool ermöglicht die Feststellung der besten, angenommenen Lösung und unterstützt damit aktiv den Entscheidungsprozess in den kritischen Phasen. Zusätzlich können Faktoren wie die Einhaltung von CO2-Emmisionsbudgets in die Entscheidungsfindung einbezogen werden, um bspw. das Nachhaltigkeitsbestreben des Unternehmens zu berücksichtigen. 

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